Karfreitag

Altar Verhängen
Bildrechte: Binder

Der Altar, am Karfreitag verhängt, steht für Trauer. Es gibt in diesem Jahr manche Gründe zu trauern: um die an Corona Gestorbenen, um die wegen Corona in Not Geratenen und auch über anderes Leid. Nicht zuletzt Trauer um das ausgefallene gemeinsame Feiern von Karfreitag und Ostern. Aber: Gott ist nicht abwesend. Er ist gerade in Leid und Tod nahe. Er nimmt Anteil und gibt Halt. 

Am Karfreitag verhängte das Pfarrersehepaar zur Sterbestunde Jesu um 15 Uhr den Altar, betete den 22. Psalm, las die Passionsgeschichte und hielt Fürbitte - in der leeren Kirche. Nur eine Familie schaute auf ihrem Spaziergang herein und betete in gebührendem Abstand mit.